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Wundbehandlung

Anlässlich unserer Monatsübung Juni hatten wir Besuch einer Fachperson zum Thema Wundbehandlung.

Zu Beginn erklärte uns Frau Sieber etwas über das Desinfektionsmittel Sterillium Gel. Dieses haben wir auch im Postenkoffer, aber in flüssiger Form.

Sie fragte uns, was es für verschiedene Wundarten es gibt?

Wundarten:                 

  • Riss-, Quetsch-, Platzwunde
  • Schnittwunde
  • Schürfung
  • Blasen
  • Verätzungen
  • Brandwunde

Über jede der verschiedenen Wundarten erzählte Sie uns, was es für Materialien es gibt um die Erstbehandlung durchzuführen. (Druck-, Verbands-, Kühl- und Abdeckungsmaterial).

Die Wunde verläuft in drei ineinander übergreifenden Phasen:

  1. Reinigungs-, Entzündungs-, Blutungsphase Kurz nach der Wundentstehung setzt die natürliche Wundheilung ein. Durch das Zusammenziehen der Blutgefäße ist eine Blutstillung möglich.
  2. Regenerations-, Granulationsphase Die zweite Phase ist gekennzeichnet von der Neubildung eines Zell- und gefäßreichen Bindegewebes, auch Granulationsgewebe genannt. Dafür verantwortlich sind Hautzellen, sie sorgen für den Kollagenaufbau und füllen die Wunde wieder auf. Die Wundschrumpfung setzt ein.
  3. Epithelisierungsphase oder Wundkontraktion

Die Wunde zieht sich zusammen und schrumpft, und die Wundsekretion nimmt ab. Das Granulationsgewebe wandelt sich zu Narbengewebe um. Nun bildet sich eine neue Narbe.

Was ist zu tun, wenn man eine Verletzung (Blutung) hat?

Man macht einen sterilen Druckverband mit einer Gaze oder Kompresse. Es gibt auch ein Material das Superabsorber heisst, sehr gut saugt und man auf die Wunde drückt.

Es gibt auch eine blutstillende Watte (Alginat), das man auf die Wunde gibt.

Das Tampograss  ist für die Nase geeignet, da es mit Salbe behandelt ist und deshalb nicht in der Nase klebt und man kann es einfach wieder herausziehen.

https://www.pharmawiki.ch/wiki/media/Blutstillende_Watte_1.jpg

Bei Verbrennungen haben wir gelernt in Interwallen zu kühlen und nicht zu kaltes Wasser zu verwenden. Denn wenn das Wasser zu kalt ist und man zu lange kühlt, kann es zur Schädigung der Haut kommen. Es macht Sinn, wenn man immer wieder kurze Pausen zwischen dem Kühlen macht.

08.06.2018 / Romana Pokorny